Was ist ein Kindheitstrauma

Es ist ganz individuell was als traumatisch erfahren wird. Es muss nicht immer körperlicher oder emotionaler Missbrauch sein. Auch so etwas augenscheinlich unbedeutendes wie ein Sturz, ein Schrecken, ein unbeachtetes Bedürfnis oder ein nicht dem Alter entsprechender Film kann ein kleines Kind schon traumatisieren. Je nachdem wie sensibel es ist, reicht sogar schon ein Blick der Mutter aus, der vom Kind „falsch“ interpretiert wird.

Um ein Ereignis als traumatisch zu erleben spielt es nicht nur eine Rolle was passiert ist, sondern auch wie damit umgegangen wird. Ist das Kind allein, der Situation hilflos und schutzlos ausgeliefert, oder ist jemand vor Ort der Trost spendet, dem Kind Beachtung und Glauben schenkt. Vielleicht ist es aber auch eine immer wiederkehrende Situation, noch dazu ausgelöst durch eine Vertrauensperson. Beispielsweise ständige Maßregelung, Missachtung, Grenzüberschreitung oder Vernachlässigung durch einen Elternteil.

Die daraus resultierenden Schmerz- und Angstgefühle können als so stark empfunden werden, dass sie für das Kind nicht auszuhalten sind. Das Kindheitstrauma entsteht in diesem Schreckmoment kurz vor dem traumatischen Ereignis. In diesem intensiven Augenblick friert zum Selbstschutz ein Anteil ihrer Persönlichkeit ein. Bei dieser Abspaltung schmerzhafter Gefühle wird jedoch auch das Empfinden positiver Gefühle vermindert. Durch die daraus entstehende Gefühlskälte manifestieren sich im späteren Leben Gefühle der Einsamkeit, des ungeliebt seins, der Wut, der Trauer und der inneren Leere. Dieser eingefrorene Anteil ist ihr verletztes inneres Kind

Immer wenn etwas an dieses traumatisch erlebte Ereignis erinnert, übernimmt dieser abgespaltene Anteil die Kontrolle über die Handlungen des Erwachsenen. Abgespaltene Ich-Anteile (sogenannte Ego-States) erscheinen so, als hätten sie eine „eigene“ Persönlichkeit mit „eigenen“ Gefühlen und Gedanken. Sie halten ihre Existenz für hilfreich und überlebenswichtig. Sie sollen vor weiteren Verletzungen und Zurückweisungen schützen und sind daher auf lebenslanges Bestehen angelegt. Oftmals sind diese abgespaltenen Ich-Anteile nur noch mittels Hypnose oder Trance zugänglich. Und genau hier setzt die Flowering-Tree-Methode an. Zur Auflösung des Traumas wird der Klient in einen Trancezustand versetzt, aber anders als bei Hypnose entscheidet er selbst, was geschieht. Es wird nicht manipulierend von außen eingegriffen. Und genau das macht die Methode so wirksam.

Diese abgespaltenen Ich-Anteile sind ein Teil von einem selbst und somit eine wertvolle Ressource. In diesem Anteil sind nicht nur Gefühle und Energien ungelöster Traumata. Neben den schmerzhaften Erinnerungen sind positive, kindliche Eigenschaften wie Neugierde, Spontanität, Lebendigkeit, Lebensfreude, Schöpfertum und die Fähigkeit ganz im Moment zu sein gebunden. Aber auch alle nötigen Informationen zur Selbstheilung sind darin enthalten. Es sind die Antworten die Du während der Trance auf meine Fragen gibst. Diese sind bei jedem Klienten anders und bestimmen den ganz persönlichen Weg zur Heilung. Am Ende der Sitzung, wenn das verletzte innere Kind bereits am Trauma vorbeigeleitet wurde, wird der disoziierte Ich-Anteil mit den verbliebenen positiven Eigenschaften integriert. Eine sofortige Erleichterung ist zu spüren. Durch die freigesetzte Energie gewinnst Du an Selbstbewusstsein, Selbstliebe und verfügst über einen größeren Handlungsspielraum um Deine Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. .

Nimm Dein Leben in die Hand und scheue nicht die Veränderung. Auf der anderen Seite der Angst wartet die Liebe auf dich, innere Sicherheit, das Bewusstsein für dich selbst und deine Bedürfnisse, Unabhängigkeit und Zufriedenheit. Ergreife Deine Chance auf ein neues Leben.